I’m back

Ich weiß du hast alles dafür getan in der letzten Zeit um das zu vermeiden, aber hier bin ich. Es tut mir leid, dass du wieder an einen Punkt kommen musstest, an dem du realisieren musstest, wie deine Familie ist. Ich habe gehört was dein Vater bei deinem Besuch in deiner Geburtsstadt erzählt hat und auch wie er heute reagiert hat. Ich weiß, dass du dich immer noch nach einer Familie sehnst und du in der letzten Zeit alles getan hast, um die Tochter zu sein, von der du dachtest, dass sie mehr geliebt werden würde. Es tut mir leid, dass du das erleben musstest und diesen unendlichen Schmerz gerade ertragen musst. Es geht nicht anders, aber der Kontakt muss abgebrochen werden. Um ehrlich zu sein war dieser Versuch absurd in meinen Augen. Du weißt ja jetzt noch mehr darüber was für ein Mensch dein Vater ist. Scheiß auf die. Wohnung ist gekündigt und bald geht es in eine neue Stadt. Mein Wunsch wäre es, ihnen die neue Adresse nicht mitzuteilen und eine neue Sim-Karte zu kaufen. Denk an den Besuch in der Stadt und wie du dich bei deinem Besuch gefühlt hast.

Ich weiß, dass es Glück geben wird und eine Chance. Alle Bilder, die ich eben gesehen habe und den Schmerz, den ich eben fühlen konnte ist ein weiterer Beleg dafür, diesen Weg gehen zu müssen. Was gibt es zu verlieren? Dieser tiefgreifende Schmerz ist schon bekannt, ebenso wie rock Bottom. Ich weiß, dass du alles was mit diesem Schmerz zu tun hatte gemieden hast. Das lässt ihn leider nicht verschwinden. Und auch wenn alles dissoziiert ist, um in dieser Scheinwelt zu leben bricht es immer irgendwann.

Es tut mir leid, dass du gerade so traurig bist und ich weiß auch wie klein und verlassen du dich fühlst. Ich bin hier und ich gehe nicht weg. Ich werde das Notwendige regeln. Scheiße, tut mir leid wie abgefuckt das alles ist und du das immer und immer wieder durchlebst.

2 Gedanken zu “I’m back

  1. Ganz viel Kraft euch. Es tut wirklich schweine weh… Und es ist alles andere als leicht den Kontakt zu brechen. Und auch nicht leicht dies zu halten.
    Aber der Kontakt bereitet immer wieder neuen Schmerz, neue Verletzungen der Seele. Der Nicht-Kontakt hat „nur“ den alten Schmerz, der immer wieder durch kommt, aber sich mit der Zeit immer weniger bemerkbar macht. Tut zwar trotzdem unsagbar weh und ist in dem Moment kaum zu ertragen, aber trotzdem die deutlich bessere Alternative – zumindest bei uns, denk ich.

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